Juni 16, 2022
Von End Of Road
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kopiert von soli Antifa Ost

Heute, am 15. Juni 2022, gab es erneut Hausdurchsuchungen rund um das Antifa Ost-Verfahren.

Johannes Domhöver befindet sich derzeit in einem Zeugenschutzprogramm und tritt als Kronzeuge im Verfahren auf. Aus seinen Aussagen bei der Polizei resultierten die Hausdurchsuchungen des heutigen Tages.

Bis dato sind Durchsuchungen an zwei Adressen, sowohl in Leipzig als auch in Berlin, bekannt. Bei mindestens einer Person wurde die DNA auf der Wache entnommen.

Zwei Personen wird vorgeworfen, Mitglied der Vereinigung zu sein, bzw. an Tatkomplexen beteiligt gewesen zu sein.

Ein solches Szenario ĂŒberrascht uns nicht, wir sind dennoch wĂŒtend ĂŒber das erneute widerwĂ€rtige Verhalten Domhövers.

So viel Druck die Bullen auch ausĂŒben und so viel Drohungen der Generalbundesanwalt oder sonstige Vertretende dieses sogenannten Rechtsstaats auch aussprechen, ist Verrat verabscheuungswĂŒrdig und entspricht dem, was wir von einem Mann wie Domhöver erwarten.

Er wurde vom Verfassungsschutz angesprochen und hat sich darauf eingelassen, auszusagen.

Er hat sich einen neuen Anwalt aus Dresden genommen, Michael Stephan, welcher ihm vom Landeskriminalamt (LKA) Sachsen empfohlen wurde und mit ihm hat er seine neue egoistische Verteidigungslinie ausgearbeitet.

Diese beinhaltet mehrere Hundert Seiten umfassende Kronzeugen-Aussagen zum Antifa Ost-Verfahren, aber wohl auch weitere Aussagen zu anderen Verfahren, Strukturen und Personen bundesweit.

Insgesamt werden von ihm auch angenommene allgemeine Organisations- und Kommunikationsformen benannt, ebenso wie vermeintlich szenetypische Codes, usw. aufgefĂŒhrt.

Am heutigen Prozesstag hat der Vorsitzende SchlĂŒter-Staats verfĂŒgt, dass all diese Informationen der Nebenklage ĂŒbergeben werden. Der anwesende Nebenklageanwalt Manuel Kruppe (ehem. Tripp) nahm die entsprechende CD entgegen und verließ unmittelbar danach den Saal. Somit ist davon auszugehen, dass all die Informationen bei Nazis und auf deren Plattformen landen.

Als Kronzeuge wurde Domhöver laut Medien vor etwa sechs Wochen in ein Zeugenschutzprogramm aufgenommen und lÀsst sich seither von der Soko LinX, diversen LKAs, dem Bundeskriminalamt (BKA), Verfassungsschutz (VS) und vermutlich auch anderen Repressionsorganen vernehmen.

Voraussichtlich wird er in der ersten Augustwoche im Prozess am OLG Dresden gegen die dort Angeklagten aussagen. Anberaumt sind vorerst drei Vernehmungstage und es wurde deutlich, dass wegen der neuen Erkenntnisse der Prozess noch erheblich verlÀngert wird.

GrundsĂ€tzlich kann davon ausgegangen werden, dass Domhöver alle Informationen, egal ob wahr, ĂŒbertrieben oder völlig frei erfunden, den Bullen anbietet.

Die Tatsache, dass ein Vergewaltiger auch immer ein politischer VerrĂ€ter ist, sollte allen bewusst sein. Wenn Menschen nun glauben, ein Outcall habe dieses Verhalten begĂŒnstigt, sollten sie sich und diese Position deutlich hinterfragen.

Nicht der Outcall bringt einen Vergewaltiger zum Reden. Vielmehr kommt dadurch sein Mangel an politischer Überzeugung und sein Drecks-Charakter zum bitteren Ausdruck.

Weder wir noch die Betroffenen von Johannes Domhöver sind Schuld an seinem Verrat, sondern allein er. Er, der mit allen Mitteln versucht, seinen dreckigen Arsch zu retten und der Staat, der alle ihm zur VerfĂŒgung stehenden Mittel nutzt, um uns einzuschĂŒchtern und mit Repression zu ĂŒberziehen, um unseren Kampf gegen dieses System zu unterbinden.

Wir lassen uns nicht einschĂŒchtern – Wir sind solidarisch mit allen von den Durchsuchungen Betroffenen und all jenen, die Johannes Domhöver belastet, verletzt, belogen und betrogen hat.

Unser Hass gilt den Feinden der Freiheit und ihren Helfern!

Unsere SolidaritĂ€t ist stĂ€rker als Ihre Repression – Freiheit fĂŒr Lina!




Quelle: Endofroad.blackblogs.org