MĂ€rz 17, 2021
Von Indymedia
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Schrack ist eines der großen Sicherheitstechnik-Unternehmen Österreichs mit Niederlassungen in RumĂ€nien, Polen ĂŒber TĂŒrkei bis nach Indien. Schrack beschĂ€ftigt sich nicht nur mit der Entwicklung von Brandmeldern und TĂŒrsicherheitstechnik. Weitere Felder sind die Erstellung von Bewegungsprofilen und Überwachungstechnologie. Genutzt wird diese Technologie im speziellen um anhand von Bewegungsmustern eine Aussage ĂŒber potentiell kriminelles Handeln tĂ€tigen zu können. Die mehr oder weniger sichtbaren Kameras sind nur die „Spitze des Eisberges“. Dahinter steht heute leistungsfĂ€hige Erfassungs- und Auswertungssoftware, die in einer Datenflut Muster erkennt, Gefahrenpotenziale erfasst, Analysen und Auswertungen liefert und so eine effiziente Überwachung erst möglich macht. Somit werden alle Personen prĂ€ventiv als potentielle Kriminelle angesehen. Schrack ist eine 100%ige Tochter des weltweit agierenden  Schweizer Securitas. Diese arbeiten mit vielen Großkonzernen zusammen.Ohne Technologien wie jene der Firma Schrack wĂŒrden ökonomische und soziale Ungerechtigkeiten, wie sie derzeit bestehen nicht aufrechterhalten werden können.
Schrack beschreibt diese Technologien genauer auf der eigenen Website und bezeichnet sie zynisch als „Faszinierende Perspektiven“, hier ein Auszug daraus:

– Alleingelassene GepĂ€ckstĂŒcke, die eine definierte Zeit lang nicht bewegt werden, lösen z.B. auf FlughĂ€fen automatisch Alarm aus.

– Bestimmte Bewegungsmuster von Personen werden von der Software als „Graffiti- Spraying“, „Vandalismus“ oder als Kaufverhalten verschiedener Kundengruppen erkannt.

– Mittels kleiner Zusatzprogramme („Apps“) kann man schon heute vom Handy (Smartphones) aus auf Überwachungssysteme zugreifen – egal, wo man sich gerade aufhĂ€lt.

Überwachungstechnologien betreffen alle Menschen, die sich im öffentlichen Raum bewegen oder auf irgendeine Weise mit anderen Menschen kommunizieren. Wir stehen dieser Entwicklung besorgt gegenĂŒber. Deshalb haben wir wohlwollend am 14.3. zur Kenntnis genommen, dass die Firma trotz Entwicklung von Brandmeldern zwei Autos im 12. und 14. Bezirk in Wien an das Feuer verloren hat.




Quelle: De.indymedia.org