November 16, 2020
Von Anarchosyndikalismus
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Folgene Mitteiliung machte das Wiener Arbeiter*innen-Syndikat (WAS) am 26.09.2020:

„Das WAS hat Ende August 2020 einen schönen Erfolg in einem sehr großen Wiener Sozialbetrieb erreicht. Unsere Genossin, die auch im Zuge der Corona-Maßnahmen etliche MißstĂ€nde im Betrieb bei ihren direkten Vorgesetzten angesprochen hat, wurde eigentlich mit Ende September gekĂŒndigt.

Delegierte unsere Gewerkschaft sind in diesem Betrieb, in dem wir noch nicht besonders stark verankert sind, zu einem GesprĂ€chstermin bei der GeschĂ€ftsfĂŒhrung, nach der erfolgten DienstgeberkĂŒndigung, mitgekommen. Insgesamt kam es innerhalb einer Woche zu zwei GesprĂ€chen mit der GeschĂ€ftsleitung und einem ausfĂŒhrlichen Informationsschreiben an Diese durch uns, in welchem viele Problemfelder im Betrieb aufgezeigt wurden.

Die GeschĂ€ftsfĂŒhrung, die uns Ă€ußerst amikal begegnet ist, hat bereits beim zweiten Termin einer Einvernehmlichen Lösung des DienstverhĂ€ltnisse zugestimmt. Wir konnten also fĂŒr die Kollegin eine „Einvernehmliche“ mit drei Monaten lĂ€ngerer Anstellung bei vollkommener Dienstfreistellung sowie eine kleine Kompensation fĂŒr eigene Mittel, die im Betrieb eingesetzt wurden, erreichen. Alles zusammen lĂ€sst sich dieser Sozialbetrieb die Umwandlung der DienstgeberkĂŒndigung in eine Einvernehmliche Auflösung des DienstverhĂ€ltnisses ĂŒber 10.000 Euro kosten (inkl. Sonderzahlungen und ArbeitgeberInnenanteile, etc.).

Wir werden sehen, ob die Vereinbarung eingehalten wird und die zuvorkommende Kommunikation authentisch war. Da unsere Kollegin noch einige Tage im Betrieb zu arbeiten hat, werden wir Diesen vorerst noch nicht namentlich nennen. Im neuen Jahr, wenn das DienstverhĂ€ltnis beendet ist, werden wir eine abschließende ausfĂŒhrliche Analyse und Bewertung vornehmen und gegebenenfalls veröffentlichen. FĂŒr die Zukunft haben wir mit der GeschĂ€ftsleitung vereinbart, daß unsere Gewerkschaft möglichst frĂŒhzeitig Probleme im Betrieb kommunizieren wird, und die GeschĂ€ftsleitung sich aufrichtig um Diese kĂŒmmern will.“

Quelle: https://wiensyndikat.wordpress.com




Quelle: Anarchosyndikalismus.blackblogs.org