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Am 18. Mai fand eine größere Zahl von Güteterminen beim Arbeitsgericht in München statt. Weitere werden folgen. Die FAU München und die Betriebsgruppe WerkstudentInnen Buchhandlung Walther König sind optimistisch, dass gute Ergebnisse erzielt werden können. Mehr zum Arbeitskonflikt

Schon am 17. Mai zeigte die FAU in Köln vor der Zentrale der Kette Solidarität, am Dienstag standen Aktionen in Wien, Münster und Frankfurt auf dem Programm, um zu zeigen, dass es nicht nur ein lokales “Problem” in München gibt, sondern auch in anderen Filialen. 

Kundgebung in Köln

Am Montag 17. Mai, trafen sich auf Einladung der FAU Köln etwa 50 Teilnehmende aus den Syndikaten der FAU-West, von arbeitsunrecht.de, dem Solidaritätsnetzwerk Köln und andere, vor der Zentrale der Buchhandelskette in Köln. Auf der Kundgebung in Köln war auch die Unterstützung aus Düsseldorf angereist, es wurden Reden und Sprechchöre gehalten, laut genug um auch die Belegschaft in der Konzernzentrale gegenüber der Kundgebung am Willy-Millowitsch-Platz zu beschallen. Aus den Fenstern der Chefetagen wurde die Kundgebung neugierig beobachtet. Sie dürften dort auch mitbekommen haben, wie die Aktiven der FAU-West die Kundschaft und Interessierte vor dem Schaufenster der Filiale von Walther König im Erdgeschoss über die skrupellosen Machenschaften der Geschäftsführung aufklärten. Viele waren sehr interessiert und wollten sich gerne mehr darüber informieren: „Ist das hier eine Kette?“ Und: „Ach, das ist hier die Zentrale? Ich bin öfter hier, das kann man ja dann mal ansprechen!“ Wir hoffen die Kundschaft behält uns in guter Erinnerung und zeigt ihre Unterstützung für die Forderungen der Beschäftigten der Buchhandelskette auch in Zukunft, die immer noch unter anderem Auszahlung einbehaltener Löhne, Lohnerhöhung und die Wiedereinstellung der gefeuerten Betriebsgruppe in München fordern. [Quelle: duesseldorf.fau.org]

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Kundgebung in Münster

Am Dienstagabend hat die FAU Münster eine Solidaritätskundgebung vor der Museumsumsbuchhandlung Walther König im LWL-Museum abgehalten. Hintergrund der Aktion ist ein Arbeitskampf, den die Gewerkschaft derzeit bundesweit mit der Buchhandelskette König austrägt. Im Zuge der jüngsten Corona-Lockdowns hatte König den Werkstudenten einer Münchener Filiale ausgefallene Arbeitszeit als Minusstunden verbucht. Wir halten diesen Vorgehen für klar rechtswidrig. Mit der Aktion vor dem LWL-Museum wollen wir den Arbeitskampf ihrer Münchener Kolleginnen unterstützen und verhindern, dass die Kosten der Pandemie auf die Beschäftigen abgewälzt würden. Zuletzt hatte König sämtliche Werkstudenten, die sich in München an dem Konflikt beteiligt hatten, entlassen. [FAU Münster]




Quelle: Fau.org